Planung einer Streuobstweide
Optimierung der ökologischen Infrastrukturen auf bestehenden Bauernhöfen
Ziel ist es, die bestehenden landwirtschaftlichen Flächen ökologisch aufzuwerten, ohne dabei die Produktion einzuschränken. Die ökologische Infrastruktur wird dabei so optimiert, dass sie sich sinnvoll in den Betriebsalltag einfügt und einen langfristigen Mehrwert für Natur, Tierhaltung und Produktion bietet.
Bei der Anlage einer Streuobstweide liegt der Schwerpunkt auf der Verbindung von landwirtschaftlicher Nutzung und ökologischer Aufwertung. Ziel ist es, eine vielfältige Kulturlandschaft zu gestalten, die sowohl hochwertige Lebensmittel – etwa in Form von Obst, Most oder Saft – liefert, als auch zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. Durch die gezielte Auswahl standortgerechter Hochstammbäume, eine naturnahe Flächenbewirtschaftung und strukturreiche Elemente wie Hecken oder Blühstreifen entsteht ein robuster, artenreicher Lebensraum mit langfristigem Mehrwert für Mensch und Natur.
Q2 Hecken
Das Strukturelement Hecke ist eine effektive Variante, unproduktive Flächen in der Landwirtschaft aufzuwerten. In Kombination mit Hochstammbäumen entstehen vielseitig nutzbare Agroforstsysteme, die nicht nur den Ertrag steigern, sondern auch die Biodiversität fördern, das Mikroklima verbessern und Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten. So werden ökologischer Mehrwert und landwirtschaftliche Nutzung sinnvoll miteinander verbunden.